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Überraschung von der DMG – Journal und Gesteinssplitter per Post

Heute bin ich an meinem alten Briefkasten vorbeigekommen und konnte feststellen, dass die DMG noch immer nicht meine neue Adresse in ihrer Anschriftendatenbank erfasst hat – denn: die Juli-August-Ausgabe des European Journal of Mineralogy lag im Briefkasten der alten Wohnung. In der neuen Wohnung angekommen und zuvor das Journal “geborgen”, machte ich mich ans Öffnen der Verpackungskartonage, holte das orangefarbene Heft heraus… und wunderte mich, was denn dort Winziges oben drauf liegt.

Nämlich das:

Glimmerschiefer oder Gneis: ein Splitter verirrte sich in die Verpackung des European Journal of Mineralogy, Vol. 20, 2008.

Glimmerschiefer? Pegmatit? Ein Splitter verirrte sich in die Verpackung des European Journal of Mineralogy, Vol. 20, Nr. 4, 2008.

Der Splitter, der eine gelungene Abwechslung in das Wissenschaftspaper-dominierte Wochenende brachte, ist 5 mm lang und 2 mm breit und hoch. Sofern sich das bei dieser Größe noch ermitteln lässt, würde ich auf einen Glimmerschiefer tippen. Noch bevor ich die Themen des Heftes lesen konnte, kam in mir kurz der Gedanke auf, dass es auch ein Stückchen Pegmatit sein könnte. Und wie ist nun das Thema des Journals? “Granitic Pegmatites: the State of the Art”. Absicht oder Zufall? Hat jeder Abonnent solch einen Splitter als Beigabe bekommen? Und falls nicht, wie kommt dann ein offensichtlich zum Heftinhalt passendes Stückchen Pegmatit (falls es ein solcher ist) in meine EjM-Verpackung?

Viele, viele Fragen. Ich bin gespannt, ob ich irgendwann einmal des Rätsels Lösung erfahren werde. Ich könnte am 15.9. zur DMG-Tagung fragen…

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