Nach dem ich vor einiger Zeit einen Roman vorgestellt hatte, der einen Geologen als Hauptfigur durch die Wirren des Lebens stapfen ließ, möchte ich nun auf zwei weitere Bücher hinweisen, die mal mehr, mal weniger deutlich geowissenschaftlich angehaucht sind.
Beide Bücher habe ich selbst noch nicht gelesen, klingen aber spannend.
Das erste Buch, “Homo vulcanicus“, zeichnet die vulkanologischen Reisen des Gymnasiallehrers Tobias Luschner anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen nach. Die Erlebnisse und Eindrücke, die er während seiner weltweiten Privatexkursionen als Hobby-Vulkanologe sammeln durfte, sind auf 157 Seiten zusammengefasst und für 9,95 Euro im Medu-Verlag erhältlich.
Das zweite Buch ist ein Roman, der es offenbar literarisch in sich hat. Ein Paläontologe verliebt sich in eine Schülerin, will sich sogar von seiner Freundin trennen. Diese jedoch macht der Entscheidung ihres Partners einen Strich durch die Rechnung. Sie wird durch einen Hirnschlag halbseitig gelähmt und reißt ihren Freund in einen seelisch-moralischen Zwiespalt, aus dem schwerlich zu entrinnen ist.
Ganz abseits von der Geschichte an sich und dem den Kritikern zu Folge literarisch hochwertigen Schreibstil ist es sicher interessant zu sehen, wie der Autor, Christian Haller, das Wesen und den Beruf des Paläontologen in die Geschichte einbaut und mit ihr auf einer eher philosophischen Ebene verbindet – ähnlich wie es auch in Maya Raskers Roman “Wenn du eine Landschaft wärst” der Fall ist. Das Buch “Im Park” ist im Luchterhand Verlag erschienen, hat 185 Seiten und kostet 17,95 Euro.
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