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Was kostet ein Geologie-Studium? – (M)ein Fallbeispiel

Gemeinhin wird den interessierten Abiturienten gesagt, das Geologiestudium sei eines der teuersten überhaupt. Da mir bisher immer konkrete Zahlenbeispiele für diese Aussage gefehlt haben, habe ich einmal die Kosten meines (Diplom-) Studiums überschlagen. Für Bachelor-Studenten sollten die Kosten etwas geringer liegen. Der unten aufgeführte Betrag umfasst

  • Exkursionen
  • Kopierarbeiten
  • Skripte
  • Ausrüstung
  • Semestergebühren,

jedoch keine Kosten für

  • Ernährung
  • Wohnungsmiete
  • Sonstiges (z.B. Mitgliedschaften in Geoverbänden).

In meinem Fall kommen etwa 6.500 Euro zusammen, die ich innerhalb von 5 Jahren für den Pflichtteil des Geologistudiums aufgebracht habe. Davon waren allein 4.000 Euro für Exkursionen nötig.

Monatlich kommen auf einen Geologiestudenten also ca. 110 Euro zusätzlich zu Miete, Verpflegung und sonstigen Ausgaben hinzu.

Dieser Betrag lässt sich sicherlich noch etwas nach unten dirigieren, wenn bestimmte (teure) Exkursionen gemieden werden oder bestimmte Ausrüstung (Hammer, Zelt etc.) schon von vornherein vorhanden ist.

Ob 110 Euro pro Monat nun viel mehr finanziellen Aufwand bedeuten als in anderen Studiengängen, kann ich schlecht einschätzen. Mathematiker und Betriebswirtschaftler, beispielsweise, werden aber sicher deutlich weniger Geld in ihr Studium investieren müssen.

Wie teuer war euer Geologiestudium?

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2 Antworten zu “Was kostet ein Geologie-Studium? – (M)ein Fallbeispiel”

  1. Der Großteil geht für Diplomkartierung und Diplomarbeit drauf (schätze mal so 3000 Euro). Also Unterkunft und Fahrtkosten für diese, dazu bisl was an neuer Ausrüstung, was sich aber in Grenzen hält und sowieso nötig gewesen wäre. Die großen Exkursionen sind natürlich teuer, aber dabei bin ich recht gut weggekommen und hab durch kluges Planen oft sogar besser genächtigt und gegessen als viele Mitstudenten. Mit bisl telefonieren und Internet vorausplanen und nett fragen kann Wunder wirken.

  2. Das stimmt. Die Diplomarbeit/-kartierung kann nochmal allerhand Geld verschlucken. Wenn meine Ausgaben dafür nicht über Projektgelder ausgeglichen worden wären, hätte ich auch nochmal etwa 2.500 Euro für meine Diplomarbeit/-kartierung hinlegen müssen.

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