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Frohe Ostern…

In letzter Zeit gab es wenig Neues im geoberg.de-Blog. Das hat zwei Gründe. Zum einen fehlte mir etwas die Zeit, die dafür geonetzwerk.org zu Gute kam. Zum anderen gab es einfach wenig Berichtenswertes. Ich würde noch nicht vom Sommerloch sprechen, aber ein kleines Frühlingsloch hat sich seit geraumer Zeit doch aufgetan.

“Loch” ist ein gutes Stichwort, um zu zeigen, wie gefährlich das Leben eines Geologen sein kann. Am 5. April wurde berichtet, dass ein französischer Geologe bei Probenahmearbeiten in einem Grubenschacht in Guyana verschüttet wurde und nur noch tot geborgen werden konnte. Im oben verlinkten Artikel ist die Rede von “Bodenproben”, die der Geologe in einem Schacht eines Goldbergwerks genommen haben soll. Starker Regen verursachten offenbar den Einsturz. Für mich stellt sich die Frage, ob der Geologe untertage wirklich Bodenproben genommen hat. Um das beurteilen zu können, kenne ich mich aber mit der Geologie der dortigen Goldlagerstätten zu wenig aus. Für Bodenproben müssten es schon enorm mächtige Böden sein. Ansonsten würde ich eher von Seifenbergbau an der Oberfläche ausgehen. Ein schönes Beispiel für solchen Bergbau in Guyana möchte ich zum Abschluss mit auf den Weg geben.

Ich wünsche Ihnen erholsame und sonnige Ostertage! Hoffen wir, dass das Frühlingsloch dann überwunden ist…

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