In den letzten Wochen bin ich für Bohrarbeiten bis 2 m Tiefe viel unterwegs gewesen – oft auch auf Privatgrundstücken. Dabei kommt man unweigerlich mit den Eigentümern ins Gespräch. Aufgefallen ist mir, dass es offenbar nur zwei Rohstoffe gibt, die der gemeine Bürger unter seinem Boden vermutet (oder sich erhofft?): Gold und Erdöl.

Bohrarbeiten mit der Rammkernsonde
Ausschließlich diese beiden Bodenschätze wurden mir in den Gesprächen immer wieder genannt – mit immer gleich lautenden Aussagen wie “Wenn Sie Gold oder Erdöl finden, sagen Sie mir aber Bescheid”.
Verblüfft war ich nicht nur darüber, dass diese Aussage keineswegs scherzhaft, sondern völlig ernst gemeint war. Verblüfft war ich auch, weil jede Idee vom Aufbau der oberen Erdmeter und der Möglichkeit diese beiden Bodenschätze bereits in 2 m Tiefe zu finden fehlte.
Die Bohrarbeiten sind damit oft auch kurze geodidaktische Unterrichtsminuten für die Grundstückseigentümer, die häufig sehr interessiert und dankbar für die geologischen Erklärungen sind.
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