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Offenbar "neues" Molybdän-Vorkommen im Erzgebirge entdeckt

Nachdem vor einigen Wochen die “Entdeckung” großer Indium-Vorkommen im Erzgebirge durch die deutsche Pressewelt vermeldet wurde, kommt nun ein weiteres wirtschaftlich wichtiges Element hinzu: Molybdän. SZ-online berichtet heute von “Hinweise[n] auf eine größere Lagerstätte des wichtigen Metalls” im Erzgebirge, genauer gesagt bei Sadisdorf.

Die Lagerstätte Sadisdorf war bisher vor allem für ihre Zinnvorkommen bekannt, die sich spätestens seit 1473 im Abbau befanden. Molybdän tritt in dieser Lagerstätte sowohl in Quarzgreisenkörpern als auch in Gängen innerhalb der sog. Quarz-Kassiterit-Sulfid-Assoziation auf (Baumann, Kuschka & Seifert, 2000). Zu welchem Typ die nun offenbar zur intensiveren Erkundung ins Auge gefassten Vorkommen bei Sadisdorf gehören, wird im oben genannten Artikel nicht verraten.

Mit Blick auf die “unglaubliche” Aktualität der Indium-Meldung bleibt abzuwarten, inwieweit der nun vorliegende Bericht aktuellen Charakter hat.

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4 Antworten zu “Offenbar "neues" Molybdän-Vorkommen im Erzgebirge entdeckt”

  1. Ich war mal in Sadisdorf. Habe selbst noch ein Handstück mit Molybdän. Die Stelle ist sehr interessant, aber solche Superlative wie im Zeitungsartikel würden mir wohl kaum dazu einfallen. Vielleicht soltle ich dort mal wieder vorbei…ist schon paar Jahre her.

  2. Mannl sagt:

    Ein Vorkommen ist keine Lagerstätte. Die Erkundung und ökonomische Bewertung ist entscheidend. Wer soll die Finanzierung übernehmen? Ein neues Bergwerk ist nicht billg !

    Ansonsten alles schon bekannt ….

  3. [...] ⇒ Offenbar “neues” Molybdän-Vorkommen im Erzgebirge entdeckt [...]

  4. [...] in den vergangenen Wochen bereits Indium, Molybdän und Lithium aus dem Erzgebirge in den Schlagzeilen der regionalen und überregionalen Presse zu [...]

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