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Michael Welland über die Geoblogosphäre

Nachdem ich gemeinsam mit Robert Huber und Callan Bentley einen ausgiebigen Artikel über unsere Umfrage-Ergebnisse zum Stand der Geoblogosphäre bei einer internationalen Geofachzeitschrift eingereicht hatte und nun auf die Rückmeldung der Reviewer warte, hat sich Michael Welland, seines Zeichens Sand-Experte, Geoblogger und Buchautor, Gedanken über die Geoblogosphäre gemacht. Er lässt den Leser seinen ganz persönlichen und britischen Blick auf die Welt der Geoblogs nachvollziehen und ist, unverkennbar, von den Vorteilen der Geoblog-Community überzeugt. In seinem Bericht, den er für das “Geoscientist”-Journal der Geological Society in London verfasst und nun auch in seinen Blog gestellt hat, verwendet Michael Welland auch Daten, die wir ihm aus unserer Umfrage im Herbst 2009 zur Verfügung gestellt haben.

Dass sich Geoblogging nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest Europas extrem langsam verbreitet, zeigt Wellands Kommentar ganz klar am Beispiel Großbritanniens. Damit sich dieser Zustand allmählich verbessert, ist noch ein gerüttelt Maß an Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Wer sich für das Thema interessiert, sollte am 12. Oktober in Darmstadt vorbeischauen: dort findet im Rahmen der Tagung “GeoDarmstadt 2010” die Session 10.2 “Geowissenschaften kommunizieren – aber wie?” statt, die sich in Vorträgen und v.a. in den anschließenden Diskussionen u.a. den Geoblogs widmen wird.

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