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Deutsche Rohstoff AG in Australien: ab Herbst 2010 Abbau einer “intrusion-related”-Goldlagerstätte geplant

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) will mit ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Rohstoff Australia bereits im Herbst dieses Jahres mit dem Abbau von Gold in Australien beginnen. Für die beiden Lizenzgebiete Red Dam und Electric Light hat die oberste Umweltbehörde des Bundesstaates Queensland, einer Pressemitteilung der DRAG zufolge, nun die entscheidende Genehmigung erteilt.

Die beiden Lizenzgebiete befinden sich 15-40 km nordöstlich von Georgetown. Während Red Dam bislang bergbaulich unangetastet ist, stand Electric Light bereits Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts in Gewinnung, wurde aber wegen des damals niedrigen Goldpreises aufgegeben. Soweit ich das bisher recherchieren konnte, befinden sich beide Standorte in der paläoproterozoischen Etheridge Provinz, genauer gesagt in der Forsayth Subprovinz mit dem Etheridge Goldfield. Die Goldvorkommen sind nach bisherigen Erkenntnissen mit siluro-devonischen bis permokarbonischen Granitoidintrusionen assoziiert, die goldbringenden Fluide vermutlich magmatogen Ursprungs mit meteorischem Einfluss. Die sulfidischen Lagerstätten sind durch mächtige rote Oxidationszonen gekennzeichnet (Gossan). Die ansonsten sehr informative Website des Projekts schweigt sich über geologische Details aber aus. Der Literatur zufolge handelt es sich um mesothermale Gänge mit silurisch-devonischem Alter. Red Dam soll über mindestens 150.000 t Erz mit 20 g/t Gold verfügen, Electric Light über ca. 180.000 t mit etwa 9-10 g/t Gold.

Die DRAG hat ein kurzes Video zum Vorhaben ins Netz gestellt:

Weitere Literatur:

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