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Dokumentarfilm über Riesenkristalle von Naica online

Für all diejenigen, die entweder auf einen Fernseher verzichten oder keine Zeit hatten, sich vor wenigen Tagen die Erstausstrahlung eines Dokumentarfilms über die Riesenkristalle von Naica anzusehen, können dies nun im Online-Angebot von ARTE nachholen. Vermutlich steht der Film nur noch wenige Tage zur Verfügung. (weiterlesen…)

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17. “Original Sächsischer Bergbaukalender” – Besprechung

Viel bleibt im Vergleich zur Besprechung der 16. Ausgabe des “Original Sächsischen Bergbaukalenders” nicht zu ergänzen. Qualität und Gestaltung sind wie jedes Jahr professionell. Verändert hat sich verständlicherweise das Jahresthema. Für 2010 werden die traditionell von Jens Kugler aufgenommenen Untertagefotografien ergänzt durch Illustrationen aus dem sächsischen Bergbau. (weiterlesen…)

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Terence Hill und die Geologie

Es gibt sicher einige spannende geologische Aspekte, die man den kultigen Spaghetti-Western, aber auch den in den 1970er und 80er Jahren spielenden Filmen mit Terence Hill (Mario Girotti) und/oder Bud Spencer (Carlo Pedersoli) abgewinnen könnte. Eine direkte Verbindung zwischen Terence Hill und den Geowissenschaften besteht jedoch auf familiärer Seite: sein Bruder Odoardo Girotti ist Geologe. (weiterlesen…)

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Linktipps: Nachterstedt vs. Altenberg / Sandsammlung

Zum frühen Morgen Links zu zwei interessanten Zeitungsartikeln:

  • An Altenbergs Pinge droht kein Erdrutsch” (Sächsische Zeitung) – Der Artikel befasst sich mit der (mittlerweile medial auf sämtliche bergbaulich beeinflussten Gebiete Deutschlands ausgeweiteten) Frage, ob ein Ereignis wie in Nachterstedt auch im osterzgebirgischen Altenberg denkbar wäre.
  • Das Schönste findet man im Kleinsten” (Märkische Allgemeine) – Bernd Opierzynski hat bereits 1570 Proben von Sand aus 166 Staaten zusammengetragen, untersucht ihn am heimischen Mikroskop, macht technisch ausgereifte mikroskopische Fotografien davon und zeigt, dass Sand mehr ist, als ein angenehmes Fußbett am Urlaubsstrand.

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Buchtipp: Neues Buch zur Geologie Mitteleuropas

Bereits im Oktober und Dezember letzten Jahres sind zwei umfassende Bände eines Buches erschienen, für das erst gestern eine ausführliche Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Der Bonner Geowissenschaftler Dr. Tom McCann hat gemeinsam mit etwa 200 Kollegen ein rund 1500-seitiges Werk über die Geologie Mitteleuropas geschaffen – von der Erdentstehung bis zur Besiedlung durch den Menschen. (weiterlesen…)

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Linktipp: Interview über die Hebung von Staufen

Den Meisten wird nicht entgangen sein, dass sich die baden-württembergische Stadt Staufen seit einigen Monaten mit einem drastischen geologischen Problem herumschlägt: nach Geothermiebohrungen, die einen Kontakt zwischen anhydritführendem Gipskeuper und Grundwasser hergestellt hatten, hebt sich nun die Stadt auf sehr heterogene Weise. Mehr als 100 Gebäude sind bereits beschädigt und ein Ende ist nicht in Sicht.

Deutschlandfunk hat zu den derzeit laufenden Untersuchungen den Darmstädter Professor und Geologen Ingo Sass interviewt. (weiterlesen…)

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Linktipp: Geothermisches Informationssystem geotis.de

Vor einigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass unter www.geotis.de ab sofort tiefengeothermische Informationen für Deutschland abgerufen werden können. Darunter fallen:

  • -geologische Untergrundstrukturen der wichtigen geothermischen Grundwasserleiter im Norddeutschen Becken, im süddeutschen Molassebecken und im Oberrheingraben
  • -physikalische Parameter des Untergrunds, sowie
  • -Basisdaten über bestehende oder im Bau befindliche geothermische Anlagen

Geotis.de – ein Projekt des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik in Hannover – bietet eine interaktive Benutzeroberfläche, die u.a. auch räumliche Horizontal- und Vertikalschnitte ermöglicht. Weitere Informationen liefert die Pressemitteilung.

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Medientipp: Geobücher des Hochschulverlags der ETH Zürich

Der Hochschulverlag der ETH Zürich bietet einige sehr interessant klingende geowissenschaftliche Bücher an. An dieser Stelle möchte ich vor allem auf drei Neuerscheinungen mit populärwissenschaftlichem Charakter hinweisen:

Alle drei Bücher sind dem Verlag nach in gut verständlicher Sprache und für Laien zugänglich geschrieben. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass nicht auch Fachleute ihre Freude an den Exkursionen in der Geoland-Reihe oder der literarischen Verfolgung der Alpenentstehung haben werden. Die Buchbeschreibung des Verlags hat mich zumindest neugierig gemacht. Wenn es bereits unter Ihnen, den geoberg.de-Lesern, Erfahrungen mit einem dieser Bücher gibt, würde ich mich sehr über eine Einschätzung in den Kommentaren oder per E-Mail freuen.

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Linktipp: WolframAlpha – Die “intelligente” Suchmaschine

Oder besser: die “intelligente” Wissensmaschine. Denn WolframAlpha durchsucht nicht das Internet, sondern seine eigene Wissensdatenbank. Der Nutzer gibt einfach eine Frage aus einem beliebigen Wissensgebiet ein und wenig später erscheint die Antwort. So zumindest die Theorie. Dass WolframAlpha in der Praxis zur Zeit noch nicht so “intelligent” arbeitet, wie sie angepriesen wird, zeigt sich in vielen Wissenschaftsbereichen, auch in den Geowissenschaften. Obwohl etliche Sucheingaben die gewünschten Ergebnisse erzielen, gibt es andere, bei denen die Suche ins Leere läuft. Abgesehen davon: die Technologie hinter WolframAlpha als auch die Datenbank im Hintergrund stehen am Anfang. Trotz der derzeitigen inhaltlichen Schwächen sind die “Wissensmaschine” und die damit erzeugten Daten und Grafiken faszinierend und lassen auf mehr hoffen.

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Linktipp: Der Aralsee verschwindet

Auf der Nasa-Website wird eine Rubrik “World of Change” angeboten, die anhand von Satellitenbildern der letzten Jahre die Veränderungen auf unserem Planeten dokumentiert. Es sind einige erstaunliche Beispiele dabei. Zum Beispiel der Aralsee. Es erschreckt schon sehr, wenn man die Uferlinie von 1960 mit der von 2000 vergleicht. Klickt man sich dann aber durch die Satellitenbilder der vergangenen 9 Jahre, ist das kein Vergleich zu den Änderungen des Wasserspiegels seit 1960. Etwas überspitzt formuliert: der Aralsee ist (fast) verschwunden…

(via Callan Bentley)

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