Ich wollte gern wissen, was der “Beuchaer Granitporphyr” noch heutiger Nomenklatur eigentlich ist.
Ein Rhyolith?
Warum trägt er das “Granit” als Bestimmungwort?
Warum wird er anderwo (z.B. Wikipedia) gern als Mikrogranit oder Mikrosyenitgranit bezeichnet?
Was hat er gemeinsam mit dem “Granitporpyr” von Bärenstein(Steinbruch) und Frauenstein(Burgberg) ?
Ja, es handelt sich um einen Rhyolith mit Einsprenglingen von Plagioklas, Biotit, Alkalifeldspat, Orthopyroxen (chloritisiert) und Quarz.
Die Bezeichnung “Granit” ist historisch entstanden und wird bis heute mitgeführt, hat aber keinen ganz korrekten Bezug zur Zusammensetzung des Gestein nach heutigen Kriterien, da es sich um einen Subvulkanit handelt. Die anderen von Ihnen genannten “Granitporphyr”-Vorkommen sind im selben Zeitfenster entstanden (Oberkarbon bis Unterperm). Die Bezeichnung Syenogranit ist ein plutonisches Äquivalent zu Rhyolith, je nach dem ob man den “Granitporphyr” zu den Vulkaniten oder Plutoniten zählt. Da er zu den Subvulkaniten zählt, also weder Vulkanit noch Plutonit ist, ist die Bezeichnung in verschiedenen Quellen anders gewählt. (Quelle: Geologie von Sachsen, Pälchen & Walter, 2008).
[...] ⇒ Kleine Petrologie des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig [...]
Ich wollte gern wissen, was der “Beuchaer Granitporphyr” noch heutiger Nomenklatur eigentlich ist.
Ein Rhyolith?
Warum trägt er das “Granit” als Bestimmungwort?
Warum wird er anderwo (z.B. Wikipedia) gern als Mikrogranit oder Mikrosyenitgranit bezeichnet?
Was hat er gemeinsam mit dem “Granitporpyr” von Bärenstein(Steinbruch) und Frauenstein(Burgberg) ?
Ja, es handelt sich um einen Rhyolith mit Einsprenglingen von Plagioklas, Biotit, Alkalifeldspat, Orthopyroxen (chloritisiert) und Quarz.
Die Bezeichnung “Granit” ist historisch entstanden und wird bis heute mitgeführt, hat aber keinen ganz korrekten Bezug zur Zusammensetzung des Gestein nach heutigen Kriterien, da es sich um einen Subvulkanit handelt. Die anderen von Ihnen genannten “Granitporphyr”-Vorkommen sind im selben Zeitfenster entstanden (Oberkarbon bis Unterperm). Die Bezeichnung Syenogranit ist ein plutonisches Äquivalent zu Rhyolith, je nach dem ob man den “Granitporphyr” zu den Vulkaniten oder Plutoniten zählt. Da er zu den Subvulkaniten zählt, also weder Vulkanit noch Plutonit ist, ist die Bezeichnung in verschiedenen Quellen anders gewählt. (Quelle: Geologie von Sachsen, Pälchen & Walter, 2008).