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Archiv für die Kategorie ‘Lagerstättengeologie’

9. Freiberger Short Course in Economic Geology: Magmatic Ni-Cu-PGE deposits

Montag, 09. August 2010

Der 9. Freiberger Short Course für Lagerstättengeologie widmet sich vom 6.-10. Dezember 2010 den magmatischen Nickel-Kupfer-PGE-Lagerstätten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung ihrer Entstehung und Fragen zur Exploration dieses Lagerstättentyps. (weiterlesen …)

Geologischer Wasserweg: Fluidmigration in hydrothermalen Systemen

Dienstag, 03. August 2010

Goldführende Quarzgänge können je nach Lagerstättentyp ganz verschieden ausgebildet sein. Im Fall des „orogenic gold“-Typs, der u.a. in meinem „Forschungsgarten“ Nordkalifornien verbreitet ist, sind die Gänge gebändert. Die Bänderung kommt durch gangparallele Scherflächen zustande, die den Quarz in dezimeter bis mikrometer mächtige Bänder teilen. Entlang dieser Scherflächen drangen in mehreren Phasen erzbringende Fluida ein. Die Mehrphasigkeit lässt sich sehr gut anhand erzmikroskopischer Untersuchungen belegen. Gold ist dabei gemeinsam mit Galenit in den meisten Fällen eine der letzten Komponenten, die in den Quarz-Gängen gebildet wurden. Die Gänge selbst befinden sich häufig an lithologischen Kontakten, die in der Regel stark geschert wurden.

Aus diesen Beobachtungen folgt, dass die Lagerstättenbildung in einem aktiven tektonischen Milieu, in mehreren Zyklen mit fluktuierender Fluidzufuhr und in Tiefen stattfand, in denen noch überwiegend bruchhafte Deformation möglich war.

Um die Prozesse der Fluidmigration in hydrothermalen Systemen besser zu verstehen, versuche ich nachfolgend einige grundlegende Gedanken zusammenzufassen, die ich überwiegend aus einer Arbeit von Cox et al. (2001) und zum Teil aus Yardley (1983) für mich aufbereitet habe. Dies soll keinesfalls eine vollständige Übersicht zur Thematik werden. Kritische Anmerkungen, Fragen und Ergänzungen sind deshalb sehr willkommen. (weiterlesen …)

Deutsche Rohstoff AG: neuer Blog und Nickel-Laterit-Projekt

Freitag, 02. Juli 2010

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) ist seit gestern im Web 2.0 angekommen. Mit seinem deutschsprachigen Blog will das Unternehmen einen firmensubjektiven Blick auf die Welt der Rohstoffe ermöglichen und mit den Lesern in Diskussion treten. Im Begrüßungsartikel heißt es:

Wir werden über Rohstoffvorhaben in Deutschland berichten und über deutsche Rohstoffpolitik. Trotzdem schauen wir natürlich über den Tellerrand hinaus. Wir werden unsere Geologen  und Bergbauingenieure aus Kanada und Australien zu Wort kommen lassen. Wir werden die Entwicklung der Rohstoffmärkte weltweit kommentieren und die Rohstoffpreise beobachten. (weiterlesen …)

Foto: Quarz-Zinnwaldit-Gang, Zinnwald, Sachsen

Mittwoch, 23. Juni 2010

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Subduktion, Plutone und ein wissenschaftlicher Streit am Beispiel Kaliforniens

Sonntag, 20. Juni 2010

Während ich mich durch die Literatur der regionalgeologischen Entwicklung Kaliforniens wühle, kommt es (leider selten) vor, dass sich einige Artikel mit interessanten Hypothesen von der Masse anderer Artikel abheben. Dass diese Hypothesen interessant sind, macht sich meist daran bemerkbar, dass wenige Monate nach deren Veröffentlichung ein “Comment on:” eines anderen Wissenschaftlers publiziert wurde, der ganz anderer Ansicht ist. Einen solchen Fall möchte ich an dieser Stelle zusammenfassend diskutieren, zeigt er doch sehr anschaulich, wie wichtig gute Argumente in der wissenschaftlichen Debatte sind, welche Rolle Kartierungsergebnisse spielen und wie diese und analytische Ergebnisse auf ganz unterschiedliche Weise interpretiert werden können. Gleichzeitig ermöglicht die hier dokumentierte Diskussion um das Paper einen Eindruck darüber, wie scharf und hart an der Grenze zur Sachlichkeit auch in wissenschaftlichen Zeitschriften debattiert wird. (weiterlesen …)

Deutsche Rohstoff AG in Australien: ab Herbst 2010 Abbau einer “intrusion-related”-Goldlagerstätte geplant

Montag, 14. Juni 2010

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) will mit ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Rohstoff Australia bereits im Herbst dieses Jahres mit dem Abbau von Gold in Australien beginnen. Für die beiden Lizenzgebiete Red Dam und Electric Light hat die oberste Umweltbehörde des Bundesstaates Queensland, einer Pressemitteilung der DRAG zufolge, nun die entscheidende Genehmigung erteilt. (weiterlesen …)

Foto: Fluor-Apatit aus der REE-Lagerstätte Vishnevogorsk, Ural, Russland

Sonntag, 13. Juni 2010

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Foto: Goldführender Pyrit-Quarz-Gang, Lagerstätte Berezovsk (Unterkarbon)

Sonntag, 13. Juni 2010

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Industrieminerale Siziliens

Samstag, 12. Juni 2010

Geologischer Überblick (nach Pichler 1984)

Sizilien erstreckt sich über eine Fläche von 25.710 km2 (mit Nebeninseln) und hat 5 Mio. Einwohner (Meyers Lexikon Online). Die Hauptstadt ist Palermo. Geografisch unterteilt sich Sizilien in mehrere Gebiete (Abb. 1). An der westlichen Nordküste befinden sich die Berge um Trápani und Palermo, die zum Süden hin vom Castelvetrano-Becken und weiter östlich davon von den Sicani-Bergen abgelöst werden. Im nördlichen Zentrum Siziliens baut sich das Madonische Gebirge auf, dem im Süden Zentralsiziliens das Becken von Caltanissetta folgt (Zentralsizilianisches Becken). Weiter östlich schließen sich das Becken von Gela sowie nördlich davon die Ebene von Catania und der Ätna an. Nordwestlich des Ätna befindet sich das Nebrodische und nordöstlich das Peloritanische Gebirge. Der südöstlichste Zipfel von Sizilien wird von der Ibleischen Tafel eingenommen, die als Teil der Afrikanischen Platte gilt und durch die Comiso-Messina-Linie vom Rest Siziliens getrennt ist. (weiterlesen …)

Literaturstatistik zur Geologie der Klamath Mountains, Nordkalifornien, USA

Freitag, 04. Juni 2010

Wie sich hier und da herum gesprochen hat, habe ich mich in meiner Diplomarbeit mit einer Goldlagerstätte in den Klamath Mountains, USA, befasst. Das Thema beschäftigt mich weiter, allerdings in einem größeren regionalen Rahmen. Der Geologie-Guru der Klamath Mountains, der ehrwürdige Geologe William Porter Irwin, hat eine Komplettbibliographie zur Geologie und verwandter Wissenschaften zusammengestellt, die sich dieser Region seither gewidmet haben. Ohne viel Mehrwert und aus purem Interesse habe ich nun diese Bibliographie nach den Veröffentlichungsjahren der Publikationen durchforstet und zwei spannende Diagramme daraus erstellt. (weiterlesen …)

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