Die von der Deutschen Quartärvereinigung herausgegebene Zeitschrift “E&G – Quaternary Science Journal” steht ab sofort mit allen bisher erschienenen Ausgaben (seit 1951!) im pdf-Format in einem Online-Archiv zur Verfügung. Mit Ausgabe 2 des Jahrgangs 58 (Changing Environments – Yesterday, today, tomorrow) erscheint das Journal sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form als Open Access-Publikation. (weiterlesen …)
Archiv für die Kategorie ‘Sedimentologie/Paläontologie’
Komet oder Toteis? Neue Ergebnisse zur Entstehung des Tüttensees im Chiemgau
Mittwoch, 25. August 2010Die Medien haben sich auf die neuen Forschungsergebnisse gestürzt. Und der kritische Chiemgau-Impact-Blog wertet die nun vom Bayerischen Landesamt für Umwelt veröffentlichte Altersdatierung von Ablagerungen im Tüttensee als schlagendes Argument gegen die Impakttheorie. An dieser Stelle sei die offizielle Pressemitteilung des Landesamtes zitiert. Die Studie ist hier zu finden. (weiterlesen …)
Foto: Spurenfossilien in den Domsener Sanden (Obereozän)
Samstag, 12. Juni 2010Zamites iburgensis – ein Pflanzenfossil vom Hohnsberg (mit einem Rückblick auf die damit seinerzeit befassten Forscher)
Samstag, 12. Juni 2010Von Horst Grebing
“Z. foliis pinnatis, segmentis lanceolato-linearibus integris apice angustatis basi contractis approximatis alternantibus patentibus aut patentissimis; nervis tenuibus simplicibus parallelis, marginalibus latioribus; rhachi mediocri.”
Zamites hat gefiederte Blätter mit ganzrandigen linear-lanzettförmigen Fiedern, die zugespitzt und an der Basis verengt sind. Sie stehen nahe zusammen, aber auch weit bis sehr weit auseinander. Die zarten Blattadern verlaufen annähernd parallel und werden zum Rand hin breiter; die Blattspindel liegt mittig. (weiterlesen …)
Spätkretazische Dinosaurier Südost-Frankreichs
Samstag, 12. Juni 2010Dinosaurier aus Frankreich sind im gesamten Mesozoikum mit 17-20 benennbaren Gattungen vertreten. Am besten bekannt und geologisch am interessantesten sind die Formen der Spätkreide, die mit Ausnahme eines fraglichen Iguanodon ausschließlich in Campan und Maastricht datieren (Allain & Suberbiola, 2003). Sie korrelieren mit anderen europäischen Funden eines Gebiets, das sich im Westen über die Iberische Halbinsel, im Osten bis Österreich und Rumänien erstreckt. Typische, osteologisch belegte Elemente dieser Fauna sind (Nachweise für Südost-Frankreich): (weiterlesen …)
Die Green-River-Formation und ihre paläontologische Bedeutung
Samstag, 12. Juni 2010Von Michael Buchwitz
Abstract
Die lakustrinen Ton- und Siltsteine der Green-River-Formation repräsentieren Ablagerungen eines paläozänen bis eozänen Seesystems im Gebiet der Bundesstaaten Utah, Wyoming und Colorado. Die Fossillagerstätten beinhalten neben zahlreichen Pflanzen-, Wirbellosen- und Tetrapodenfunden die vielfältigste bekannte fossile Ichthyofauna. Die hervorragende Erhaltung zahlreicher Vogelfossilien macht die Green-River-Formation auch für Paläornithologen interessant. (weiterlesen …)
Das Dinosaur National Monument
Samstag, 12. Juni 2010Von Michael Buchwitz
Einführung
Das 1915 zum Naturdenkmal erklärte fossilführende Terrain im Nordosten Utahs an der Grenze zu Colorado umfasst nach Gebietserweiterung heute eine Fläche von 840 km2. Die Hauptattraktion des Dinosaur National Monument sind die zahlreichen Dinosaurier-Fossilien der spätjurassischen Morrison-Formation, die in einem überdachten Steinbruch (Douglass Quarry) von einer Seite freigelegt und vor Ort der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Geologie und Paläontologie der berühmten Fundstätte werden im Folgenden vorgestellt. (weiterlesen …)
Aufstieg der Dinosaurier – Ein tektonisches oder astronomisches Problem?
Samstag, 12. Juni 2010Einleitung
Die Berühmtheit der Dinosaurier ist wohl hauptsächlich ihrer Größe zu verdanken. Kaum jemand der “Unbelasteten” wird dabei in Betracht ziehen, dass die weite Mehrheit der Arten eher klein war (bzw. ist, denn auch Vögel sind Dinosaurier). Größe ist also keineswegs ein charakteristisches Merkmal von Tiergruppen! Dennoch ist auch die Biomasse, die sich aus den großwüchsigen Arten ergibt, ein “ökologisches Wunder”. Wie und warum also konnten oder mussten die Dinosaurier über 6m Gesamtlänge hinauswachsen? Man muss wissen, dass bis in die mittlere Trias – der Entstehungszeit der Dinosaurier nämlich – kein uns bekanntes Landwirbeltier diese Grenze nennenswert überschritt. (weiterlesen …)
Pantelosaurus saxonicus 1:1
Freitag, 20. Februar 2009Mein Kommilitone und mittlerweile Diplom-Geologe (bzw. -Paläontologe) Frederik Spindler baut zur Zeit am Chemnitzer Naturkundemuseum einen Pantelosaurus saxonicus in Originalgröße nach. Nachdem sich Frederik Spindler in seiner Diplomarbeit bereits mit einer Rekonstruktion des Tieres selbst sowie seiner Lebensweise befasst hat, rekonstruiert er dieses nun in 3D aus Gips und Holz. Das Sachsen-Fernsehen hat einen kurzen sehenswerten Beitrag über Frederik Spindler und seine Rekonstruktionsarbeit in Chemnitz gedreht.
Frederik Spindler hat auf geoberg.de bereits Texte über Saurier veröffentlicht. Zum Beispiel hier, hier und hier.