Archiv für die Kategorie ‘Im Gelände’
Feuersteinbänder, Jasmund Nationalpark, Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern
Donnerstag, 22. Juli 2010Gekritzter Findling, Dornbusch, Insel Hiddensee, Mecklenburg-Vorpommern
Mittwoch, 21. Juli 2010Kreide-Geschiebemergel-Verschuppung, Jasmund Nationalpark, Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern
Dienstag, 20. Juli 2010“Leuchtturmspalte” am Dornbusch, Insel Hiddensee, Mecklenburg-Vorpommern
Montag, 19. Juli 2010Foto: Solfatare im Lassen Volcanic National Park (Sulphur Works), Kalifornien, USA
Montag, 14. Juni 2010Industrieminerale Siziliens
Samstag, 12. Juni 2010Geologischer Überblick (nach Pichler 1984)
Sizilien erstreckt sich über eine Fläche von 25.710 km2 (mit Nebeninseln) und hat 5 Mio. Einwohner (Meyers Lexikon Online). Die Hauptstadt ist Palermo. Geografisch unterteilt sich Sizilien in mehrere Gebiete (Abb. 1). An der westlichen Nordküste befinden sich die Berge um Trápani und Palermo, die zum Süden hin vom Castelvetrano-Becken und weiter östlich davon von den Sicani-Bergen abgelöst werden. Im nördlichen Zentrum Siziliens baut sich das Madonische Gebirge auf, dem im Süden Zentralsiziliens das Becken von Caltanissetta folgt (Zentralsizilianisches Becken). Weiter östlich schließen sich das Becken von Gela sowie nördlich davon die Ebene von Catania und der Ätna an. Nordwestlich des Ätna befindet sich das Nebrodische und nordöstlich das Peloritanische Gebirge. Der südöstlichste Zipfel von Sizilien wird von der Ibleischen Tafel eingenommen, die als Teil der Afrikanischen Platte gilt und durch die Comiso-Messina-Linie vom Rest Siziliens getrennt ist. (weiterlesen …)
Das Elbsandsteingebirge ist ein Sandsteinkarstgebiet
Samstag, 12. Juni 2010“Das Elbsandsteingebirge ein Produkt der Erosion, das allmählich weiter zerfällt” (Dr. J. Stein von der Nationalpark-Verwaltung Sächs. Schweiz in: Nationalparke in Deutschland. 3. Aufl. 2004). Dieser einseitige fachliche Ansatz des bloßen mechanischen Zerstörens der Gesteine ist durch andere Prozesse zu ergänzen. Hatte man 1920 die Meinung, dass sogar die Schichtfugenhöhle Diebskeller im Quirl durch die Elbe ausgewaschen worden sei, als falsch erkannt, so wird auch heute weiterhin verbreitet, dass die Elbe und ihre Nebenflüsse für die Formenwelt des Elbsandsteingebirges maßgeblich verantwortlich seien. Dem stehen seit 1970 exaktere Beobachtungen von Naturforschern gegenüber, die auch mit den Methoden der Höhlenforschung (Speläologie) etwas tiefer und aufmerksamer in die Gesteinsschichten eingedrungen sind. (weiterlesen …)
Yonaguni/Hiseki Point – die Reste des sagenhaften Lemurien oder einfach “nur” ein Naturwunder?
Samstag, 12. Juni 2010Von Wolf Wichmann
Einleitung
Immer mal wieder taucht die mysteriöse “Pyramide” des “Hiseki Point” in diversen deutschen Fernsehkanälen auf. Als Wiederholung früherer Beiträge, versteht sich, nicht etwa in Form neuer Produktionen. Spiegel-TV, ZDF und auch die ARD hatten zwischen 1999 und 2003 in verschiedenen Dokumentationen die Entdeckung und Erforschung dieser ungewöhnlichen Felsformation vor der japanischen Insel Yonaguni auch in Deutschland zum Medienthema erhoben. (weiterlesen …)
Geologische Streifzüge in der Auvergne – Vulkane, Seen, Fossilien und Quellen
Samstag, 12. Juni 2010Von Undine Uhlig und Bettina Schenk
Vorwort
Die Auvergne, Teil des französischen Zentralmassivs, hat eine lange Entwicklungsgeschichte vom Karbon bis heute hinter sich. In dieser Publikation wird die geologische Vielfalt der Auvergne im Umkreis von Clermont-Ferrand vorgestellt. Die Entstehung von Vulkanen, Seen, Fossilanreicherungen und Quellen wird allgemeinverständlich erklärt, jeweils einige Beispiele ausführlich erläutert und Tipps für Exkursionen gegeben. Die Exkursionen können jeweils an einem Tag von Clermont-Ferrand aus mit dem Pkw, dem Bus, der Bahn oder auch zu Fuß durchgeführt werden. (weiterlesen …)
Geologie Nordwest-Griechenlands
Samstag, 12. Juni 2010Von Andreas Paul
1. Vorwort
Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen einer Exkursion an den Ohrid See in Mazedonien, durchgeführt durch das Institut für Geophysik und Geologie der Universität Leipzig im Jahr 2005. Die Darstellung der Geologie Nordwestgriechenlands beruht auf der Literatur von Jacobshagen und Pe-Piper (siehe Literaturverzeichnis), da andere Literatur nicht zu finden war. Aus diesem Grund wurde auch zum größten Teil auf das zitieren im Text verzichtet, mit Ausnahme von Literatur, die nebenbei benötigt wurde. Bemerkt werden soll noch, dass das Neogen aus Platzgründen nicht behandelt wird. Desweiteren kann eine regional begrenzte Darstellung der Geologie NW-Griechenlands nur bedingt erfolgen. Der Grund liegt in der schon erwähnten knappen Literatur, in welcher kaum auf regionale Besonderheiten eingegangen wird. (weiterlesen …)