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Mit ‘Bergbau’ getaggte Artikel

Wasserrad auf der Grube Drkolnov

Samstag, 12. Juni 2010

Von Ulrich Haag

Einleitung

Die Pflege der Denkmale des Bergbaus ist ein Ausdruck der Hochachtung vor den bergmännischen Traditionen unserer Stadt. Gerade durch den Bergbau wurde die Stadt Pribram in der Vergangenheit zu einem bedeutenden Zentrum der ökonomischen und kulturellen Entwicklung. Auf dem Schacht Drkolnov befindet sich ein Technisches Denkmal von Weltgeltung. Das untertägige Wasserrad auf dieser Schachtanlage ist ein echtes Unikat in unserer Republik und wahrscheinlich weltweit. Gut erhaltene Untertageanlagen sind unstreitig eine Rarität, die die Aufmerksamkeit der breitesten Öffentlichkeit verdienen sollten. Das Wasserrad befindet sich ca. 15 m unter der Tagesoberfläche und zu ihm führen drei Stollen. (weiterlesen …)

600mm-Grubenbahnen der DDR – Ein kurzer Abriss

Samstag, 12. Juni 2010

Von Benjamin Heuer

Allgemeines

Wie oft erblickt man in ehemaligen Bergbauregionen Förderwagen der Grubenbahnen: als Wegweiser zu Besucherbergwerken und Museen oder ganz profan als Pflanzkübel in so manchem Vorgarten. Der Hunt ist, nach “Schlägel und Eisen”, zu einem der verbreitetsten Symbole des Bergbaues überhaupt geworden. Die Idee zu dieser Art des Transportes des anfallenden Haufwerkes ist dabei fast so alt wie der Bergbau selbst. Durch die immer größer werdenden Förderstrecken stellte der Transport des Fördergutes die Bergleute vor immer größere logistische Probleme. Schon zu Agricolas Zeiten existierten kleine vierrädrige Karren mit Holzrädern und eisernen Beschlägen, die auch schon damals die Bezeichnung Hunt trugen. Um das Fortbewegen dieser Karren auf der Sohle zu erleichtern wurden hölzerne Bohlen verlegt. Sogenannte Spurnagelhunte stellten bereits eine Weiterentwicklung dar: Ein Dorn zwischen den Achsen des Huntes lief zwischen zwei parallel verlegten Holzbohlen und verhinderte somit ein Abgleiten des Wagens. Mit der Industrialisierung bildete sich langsam die uns heute bekannte Form heraus: Aus Stahlblech genietete oder geschweißte Wagen, ungefedert und mit eisernen Spurkränzen. (weiterlesen …)

Das Hartsteinwerk Werdenfels und der Lange Köchel im Murnau-Eschenloher Moos (Oberbayern): Bergbau und Naturschutz

Samstag, 12. Juni 2010

Von Hubert Engelbrecht

Einleitung

Der ehemalige Steine-und-Erden-Betrieb Hartsteinwerk Werdenfels befand sich an der Lokalität Langer Köchel (717,4 Meter ü.N.N.), ein ca. 90 Meter über die Ebenheit des Murnau-Eschenloher Mooses (630 Meter ü.N.N.) ragender morphologischer Härtling, der einen Teil des Ammer-Loisach-Hügelland genannten Naturraumes bildet. An der inzwischen abgebauten Südflanke des WSW-ENE streichenden Langen Köchels – dessen höchster Punkt mit 751 Meter ü.N.N. in seinem westlichen Teil lag – sind vom Jahr 1930 bis Ende des Jahres 2000 rund 24 Millionen Tonnen Naturstein (Handelsbezeichnung Glaukoquarzit) zur Herstellung von Sanden, Edelsplitten, Gleis- und Strassenschottern sowie Wasser-, Mauer- und Gartensteinen gewonnen worden (KUISLE 2000, SCHARL 2000, SCHARL 2000a). Vor Ort entstand inmitten des Naturschutzgebietes Murnau-Eschenloher Moos ein 1,1 km langer und bis zu 130 Meter hoher, künstlicher Aufschluß, der maximal 40 Meter unter das regionale Geländeniveau reichte. (weiterlesen …)

Karl May und der Bergbau – Kolloquium am 12. Juni 2010 in Hohenstein-Ernstthal

Montag, 29. März 2010

Der in der DGG angesiedelte Arbeitskreis Bergbaufolgen lädt zu einem literatur- und montanhistorisch spannenden Kolloquium nach Hohenstein-Ernstthal ein. Am 12. Juni 2010 heißt es “Karl May und der Bergbau – Literarische Darstellung und montanistische Realität”. (weiterlesen …)

Neuer Bergbau im Harz?

Mittwoch, 02. September 2009

Nach Medienberichten aus den letzten Tagen könnte im Harz in einigen Jahren wieder intensiv Bergbau betrieben werden. Ein Hamburger Unternehmen, die Harz Minerals GmbH (Tochter eines dänischen Konzerns), vermutet ca. 2 km südlich von Goslar Schwerspat, Gold und Silber – jedenfalls scheinen aerophysikalische Untersuchungen auf eine Anomalie im Untergrund hinzudeuten. Es wird von einer Lagerstätte von 1.000 m Länge in 150-500 Teufe ausgegangen. Gerade wurden 10 Probebohrungen bis max. 600 m Teufe genehmigt, die ab Oktober 2009 bis Februar 2010 abgeschlossen sein sollen. Das Unternehmen hofft auf eine Lagerstätte vom Typ Rammelsberg. (weiterlesen …)

Wirtschaftliche Aussichten als Bergbau-Ingenieur

Montag, 30. März 2009

Die Süddeutsche Zeitung hat heute einen kurzen Artikel veröffentlicht, der der Frage nachgeht, wo in Deutschland noch ein Bergbaustudium angeboten wird. Sie nennt Freiberg, Clausthal und Aachen. Außerdem werden Einstiegsgehälter im ausländischen Bergbau genannt, von denen ein Diplomgeologe in Deutschland nur träumen kann.

Neuer Thementext: Bergbauinduzierte Schwermetallkontaminationen und Bodenplanung in der Harzregion

Dienstag, 24. Februar 2009

Der neue Text von Dr. Friedhart Knolle beschäftigt sich mit Bodenkontaminationen im Harz, die durch den Bergbau verursacht wurden. Als Vorgeschmack ein Teil der Einführung in das Thema:

Aufgrund der Geodiversität des Harzes hatte der Mineral- und Gesteinsabbau in diesem Mittelgebirge seit über 3000 Jahren eine große Bedeutung – Beispiele sind der Bergbau auf Kupferschiefer am Harzrand, die Erz- und Minerallagerstätten im inneren Harz, die Gips- und Dolomitsteinbrüche am Südharzrand und die Diabas-, Gabbro-, Riffkalk- und Grauwackesteinbrüche im Harzpaläozoikum. Diese Eingriffe hatten zunächst nur einen geringen Umfang, entwickelten aber im Laufe der Geschichte aufgrund der wachsenden technischen Möglichkeiten immer gravierendere Einwirkungen auf Natur und Landschaft …

Öko-Gold-Abbau in den Anden

Samstag, 22. November 2008

Gerade habe ich auf 3sat einen interessanten Videobeitrag über ökologisch vertretbaren Gold-Kleinbergbau entdeckt. Ein deutscher Geologe verhilft Einheimischen zu besserer Goldausbeute und stellt zudem Verbindungen zu deutschen Goldkäufern her, die sich dem Handel mit ökologisch (das heißt nicht chemisch) gewonnenem Gold verpflichtet haben.

Ein deutsches Bergbaufoto in Australien

Dienstag, 07. Oktober 2008

Ein guter Bekannter von mir wies mich heute auf einen Blogeintrag von Bergbaustudent Heiko hin, der gerade in Perth (Australien) ein Praktikum bei Rio Tinto Iron Ore macht. In besagtem Blogeintrag berichtet Heiko, ein Foto eines Freiberger Studenten in einer Fotoausstellung gesehen zu haben. Er präsentiert sogar ein Foto vom Foto. Und wie es der Zufall so will, ist dieses Foto von mir. Die Erklärung? (weiterlesen …)

Die Bergbaublogosphäre – Montanwissenschaft 2.0 – Bergbaublogs auf einen Blick

Montag, 08. September 2008

Nach dem ich mich schon der Geoblogosphäre gewidmet habe, sollen nun die montanwissenschaftlichen Blogs an die Reihe kommen. Zur Zeit sieht es in dieser Richtung noch nicht so üppig aus, wie bei den Geoblogs. Bisher sind mir nur 9 Bergbaublogs aufgefallen, wie gehabt in alphabetischer Reihenfolge. Nicht englischsprachige Blogs sind gekennzeichnet. Sicherlich existieren im Internet weit mehr als die hier gelisteten Bergbaublogs. Für Hinweise auf neue und alte Blogs bin ich sehr dankbar. (weiterlesen …)

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