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Mit ‘Geoblogosphäre’ getaggte Artikel

“The state of the Geoblogosphere” – Online-Artikel mit den ersten wissenschaftlichen Daten zur Geoblogosphäre

Dienstag, 04. Oktober 2011

Auf geonetzwerk.org sind soeben die vollständigen Ergebnisse der Geoblogger-Umfrage veröffentlicht worden, die vor ca. zwei Jahren gemeinsam von Dr. Robert Huber (MARUM, Bremen), Callan Bentley (Northern Virginia Community College, USA) und Lutz Geißler durchgeführt wurde.

Die Studie gibt interessante und teils verblüffende Einblicke in die soziale und demografische Zusammensetzung der Geoblogger-Szene und gewährt Rückschlüsse auf die Motivation der Blogger.

Zur Studie “The state of the Geoblogosphere – geoscience communication in the social web”…

Deutsche Rohstoff AG: neuer Blog und Nickel-Laterit-Projekt

Freitag, 02. Juli 2010

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) ist seit gestern im Web 2.0 angekommen. Mit seinem deutschsprachigen Blog will das Unternehmen einen firmensubjektiven Blick auf die Welt der Rohstoffe ermöglichen und mit den Lesern in Diskussion treten. Im Begrüßungsartikel heißt es:

Wir werden über Rohstoffvorhaben in Deutschland berichten und über deutsche Rohstoffpolitik. Trotzdem schauen wir natürlich über den Tellerrand hinaus. Wir werden unsere Geologen  und Bergbauingenieure aus Kanada und Australien zu Wort kommen lassen. Wir werden die Entwicklung der Rohstoffmärkte weltweit kommentieren und die Rohstoffpreise beobachten. (weiterlesen …)

“The Plainspoken Scientist” – wissenschaftskommunikativer Blog der AGU

Mittwoch, 16. Juni 2010

Die American Geophysical Union (AGU) hat seit März 2010 einen Wissenschaftskommunikations-Blog (“The Plainspoken Scientist“) eingerichtet, auf dem Geowissenschaftler zu Wort kommen sollen. Der Blog dient Geoforschern nicht nur als Plattform für die öffentlichkeitswirksame Bekanntgabe und Erklärung ihrer Forschungsergebnisse, sondern soll gleichzeitig Wissenschaftler vorstellen, die bereits erfolgreich ihr Arbeitsgebiet nach außen hin kommunizieren.

In diesem Zusammenhang hat mich die Koordinatorin des Blogs angeschrieben und zwei Ergänzungen aus diesem neuen Blog zur Geoblogosphären-Bibliografie geschickt, die ich vor kurzem hier veröffentlich hatte. Ein Projekt wie “The Plainspoken Scientist” würde sicher auch der einen oder anderen deutschen Geo-Gesellschaft gut stehen…

Michael Welland über die Geoblogosphäre

Donnerstag, 06. Mai 2010

Nachdem ich gemeinsam mit Robert Huber und Callan Bentley einen ausgiebigen Artikel über unsere Umfrage-Ergebnisse zum Stand der Geoblogosphäre bei einer internationalen Geofachzeitschrift eingereicht hatte und nun auf die Rückmeldung der Reviewer warte, hat sich Michael Welland, seines Zeichens Sand-Experte, Geoblogger und Buchautor, Gedanken über die Geoblogosphäre gemacht. Er lässt den Leser seinen ganz persönlichen und britischen Blick auf die Welt der Geoblogs nachvollziehen und ist, unverkennbar, von den Vorteilen der Geoblog-Community überzeugt. In seinem Bericht, den er für das “Geoscientist”-Journal der Geological Society in London verfasst und nun auch in seinen Blog gestellt hat, verwendet Michael Welland auch Daten, die wir ihm aus unserer Umfrage im Herbst 2009 zur Verfügung gestellt haben. (weiterlesen …)

Internationale Geoblogger-Umfrage startet heute!

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Heute wurde die schon angekündigte Geoblogger-Umfrage ins Netz gestellt. Ziel ist es, erstmals (möglichst repräsentative) umfangreiche Daten aus der Geoblogosphäre zu sammeln, auszuwerten und in einem internationalen Geojournal zu publizieren. Zusammengestellt wurden die Fragen von mir, in Zusammenarbeit mit Dr. Robert Huber und Callan Bentley. Die Umfrage läuft bis einschließlich 1. November 2009. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Dezember auf der Herbsttagung der AGU in San Francisco durch Callan Bentley vorgestellt.

Bitte verteilt den Link zur Umfrage (http://geoblogs.stratigraphy.net/survey/) so oft es nur geht in der Geoblogosphäre. Je mehr Geoblogger mitmachen, umso größer die Chance auf einigermaßen repräsentative Daten und damit die Chance, sich Gehör für dieses immer bedeutender werdende Medium unter den Geowissenschaftlern zu schaffen.

Wenn du nicht weißt wo du bist – Der Weg zur idealen Geosuchmaschine

Sonntag, 12. Juli 2009

Ein Gastbeitrag von Dr. Robert Huber.
Dr. Robert Huber arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Allgemeine Geologie – Meeresgeologie am marum an der Universität Bremen. “Nebenbei” betreibt er gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern das Internetprojekt stratigraphy.net, zu dem auch ein Blog gehört.

Räumliche und zeitliche Orientierung sind das “A und O” für jeden Geowissenschaftler. So ist es für die Geländearbeit eines Geologen unerläßlich, genau zu wissen, wo er sich gerade befindet. Ebenso wichtig ist aber auch die Altersbestimmung des untersuchten Gesteins, um etwa Lagerungsverhältnisse abzuschätzen. Es ist also klar: Geologische Untersuchungen fußen auf ihrer möglichst exakten räumlichen und zeitlichen Zuordnung. Im Grunde verhält es sich genauso in der geowissenschaftlichen Informationsrecherche: Auch hier sind Raum-Zeit-Daten der Ausgangspunkt: Welche Ammoniten gibt es in der Kreide Bayerns? Mit welchen Baugründen muss er im Quartär Niedersachsens rechnen?

Zwar sind heutzutage schon enorme Mengen an Literatur als Volltext im Internet verfügbar aber in der Masse der Informationen das Richtige zu finden, ist oft schwierig. Denn die Suchergebnisse auf bestimmte Orte und Zeiten einzuschränken, ist mit den verfügbaren Suchmaschinen ein Lotteriespiel. So sind selbst besonders wichtige Dokumente oftmals nicht auffindbar. Zu Ausfällen in den Suchergebnissen kann es beispielsweise kommen, wenn die zeitliche Einordnung über Lithostratigraphie, also der Namen der Gesteinseinheit, definiert wurde. Wer kennt schon die „Woauchimmeringer Folge“ oder weiß genau wie alt die „Leioceras Phantasia Schichten“ sind? Ebenso kann die geographische Zuordnung Fallstricke bergen, wenn etwa alte Ortsnamen wie „Indochina“ oder „Herzogthum Nassau“ verwendet wurden.

Für geowissenschaftliche Recherchen wäre also eine Suchmaschine ideal, in der räumliche und zeitliche Kategorien bereits erkannt und durchsuchbar wären. (weiterlesen …)

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