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Mit ‘Geologie’ getaggte Artikel

“Geologie und Rohstoffgewinnung auf und um Rügen” – 30. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGG vom 27. – 28. Mai 2011 in Vilm

Sonntag, 20. Februar 2011

Ende Mai 2011 findet das 30. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGG auf der Insel Vilm statt. Gewidmet ist es der Geologie und den Rohstoffvorkommen der Insel Rügen und ihrer näheren Umgebung. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Arbeitskreises.

Anmeldungen werden bis zum 31.03.2011 erbeten. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt.

Industrieminerale Siziliens

Samstag, 12. Juni 2010

Geologischer Überblick (nach Pichler 1984)

Sizilien erstreckt sich über eine Fläche von 25.710 km2 (mit Nebeninseln) und hat 5 Mio. Einwohner (Meyers Lexikon Online). Die Hauptstadt ist Palermo. Geografisch unterteilt sich Sizilien in mehrere Gebiete (Abb. 1). An der westlichen Nordküste befinden sich die Berge um Trápani und Palermo, die zum Süden hin vom Castelvetrano-Becken und weiter östlich davon von den Sicani-Bergen abgelöst werden. Im nördlichen Zentrum Siziliens baut sich das Madonische Gebirge auf, dem im Süden Zentralsiziliens das Becken von Caltanissetta folgt (Zentralsizilianisches Becken). Weiter östlich schließen sich das Becken von Gela sowie nördlich davon die Ebene von Catania und der Ätna an. Nordwestlich des Ätna befindet sich das Nebrodische und nordöstlich das Peloritanische Gebirge. Der südöstlichste Zipfel von Sizilien wird von der Ibleischen Tafel eingenommen, die als Teil der Afrikanischen Platte gilt und durch die Comiso-Messina-Linie vom Rest Siziliens getrennt ist. (weiterlesen …)

Yonaguni/Hiseki Point – die Reste des sagenhaften Lemurien oder einfach “nur” ein Naturwunder?

Samstag, 12. Juni 2010

Von Wolf Wichmann

Einleitung

Immer mal wieder taucht die mysteriöse “Pyramide” des “Hiseki Point” in diversen deutschen Fernsehkanälen auf. Als Wiederholung früherer Beiträge, versteht sich, nicht etwa in Form neuer Produktionen. Spiegel-TV, ZDF und auch die ARD hatten zwischen 1999 und 2003 in verschiedenen Dokumentationen die Entdeckung und Erforschung dieser ungewöhnlichen Felsformation vor der japanischen Insel Yonaguni auch in Deutschland zum Medienthema erhoben. (weiterlesen …)

Geologische Streifzüge in der Auvergne – Vulkane, Seen, Fossilien und Quellen

Samstag, 12. Juni 2010

Von Undine Uhlig und Bettina Schenk

Vorwort

Die Auvergne, Teil des französischen Zentralmassivs, hat eine lange Entwicklungsgeschichte vom Karbon bis heute hinter sich. In dieser Publikation wird die geologische Vielfalt der Auvergne im Umkreis von Clermont-Ferrand vorgestellt. Die Entstehung von Vulkanen, Seen, Fossilanreicherungen und Quellen wird allgemeinverständlich erklärt, jeweils einige Beispiele ausführlich erläutert und Tipps für Exkursionen gegeben. Die Exkursionen können jeweils an einem Tag von Clermont-Ferrand aus mit dem Pkw, dem Bus, der Bahn oder auch zu Fuß durchgeführt werden. (weiterlesen …)

Geologie Nordwest-Griechenlands

Samstag, 12. Juni 2010

Von Andreas Paul

1. Vorwort

Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen einer Exkursion an den Ohrid See in Mazedonien, durchgeführt durch das Institut für Geophysik und Geologie der Universität Leipzig im Jahr 2005. Die Darstellung der Geologie Nordwestgriechenlands beruht auf der Literatur von Jacobshagen und Pe-Piper (siehe Literaturverzeichnis), da andere Literatur nicht zu finden war. Aus diesem Grund wurde auch zum größten Teil auf das zitieren im Text verzichtet, mit Ausnahme von Literatur, die nebenbei benötigt wurde. Bemerkt werden soll noch, dass das Neogen aus Platzgründen nicht behandelt wird. Desweiteren kann eine regional begrenzte Darstellung der Geologie NW-Griechenlands nur bedingt erfolgen. Der Grund liegt in der schon erwähnten knappen Literatur, in welcher kaum auf regionale Besonderheiten eingegangen wird. (weiterlesen …)

Der Harz, Alexander von Humboldt und die “Klassische Quadratmeile der Geologie”

Freitag, 11. Juni 2010

Von Friedhart Knolle

Der Harz hat stets wie kaum ein zweites deutsches Mittelgebirge das geologisch interessierte Publikum angezogen. Nicht umsonst gilt der nordwestliche Nordharzrand als die “Klassische Geologische Quadratmeile Deutschlands”, wenn auch in der Literatur hin und wieder andere Gebiete wie der Raum Osnabrück oder Teile Süddeutschlands ebenfalls als “Klassische Geologische Quadratmeilen” bezeichnet wurden.

“Es giebt in ganz Europa, vielleicht auf der ganzen Erde, kein Gebirge, welches auf so kleinem Raume eine so große Mannigfaltigkeit von Gesteinen aufweisen kann, wie der Harz”, urteilte A. v. Groddeck 1871 in der Einleitung zu seinem Abriss der Geognosie des Harzes (Zitat nach Behme 1903). (weiterlesen …)

Die deutsche Ost- und Nordseeküste aus geologischer Sicht

Freitag, 11. Juni 2010

Vorwort

Der vorliegende Bericht basiert auf einer 10-tägigen Exkursion, die an die deutsche Ost- und Nordseeküste führte. Unter besonderer Berücksichtigung der Geologie mit ihren Teilgebieten Geomorphologie und Geodynamik richtete sich dabei das Augenmerk auf das Werden und Vergehen der Küsten Deutschlands.

Ganz normal ist es, dass in 10 Tagen keinesfalls die komplette Küste, geschweige denn auch nur ein Bruchteil der geologisch wichtigen Standorte besichtigt und erkundet werden kann. Schon allein für die unglaublich vielfältige Insel Rügen reichen 10 Tage nicht aus. (weiterlesen …)

Geologie des Dörenbergs

Freitag, 11. Juni 2010

Von Horst Grebing

Die Geschichte über den Dörenberg und seine Geologie beginnt mit Bischof Benno II. (geb. 1021/22, gest. 27.07.1088): er selber soll am Dörenberg nach einem geeigneten Steinbruch für den Klosterbau im Jahre 1080 gesucht haben. Damit begann der Abbau von Sandsteinen – auch für zahlreiche weitere Bauten der Umgebung – im Dörenberg. So ließ z.B. auch Fürstbischof Philipp-Sigismund 1595 die Schloßmühle aus Sandsteinen des Dörenbergs erbauen. Abt Adolph Hane berichtet über den Klosterbau der Jahre 1750 – 1755: “Die hohen Berge daselbst gewähren uns reiche Steinbrüche, …” (weiterlesen …)

Steine auf der Schmugglerpiste. Impressionen aus der algerischen Wüste

Freitag, 11. Juni 2010

Von Silvio Janetz

Als ich in die Sahara kam, begriff ich, dass ich die wahre Wüste bereits hinter mir gelassen hatte. Paris ist für das Herz oft eine Wüste, schreibt Albert Camus. Nicht umsonst fegen die Sandstürme über die Alpen hinweg, um die Straßen und Plätze Europas mit feinem Wüstenstaub zu bedecken. Und ich verstand diesen Satz nie besser als in dem Augenblick als die beiden Toyotas Djanet, die kleine Oasenstadt im Südosten Algeriens, verlassen hatten, um in die unendlich reichen Sandmeere und Felsformationen der Sahara einzutauchen. Die südliche Hoggar-Umfahrung von Djanet über den Erg d´Admer, das Oued Tadant und das Tassili-n-Ahaggar bis nach Tamanrasset zählt zu den landschaftlich reizvollsten, aber auch einsamsten Pisten der algerischen Sahara. Besonders beeindruckend war für mich die Lebendigkeit der Wüste. (weiterlesen …)

Die Wiege der Armut

Freitag, 11. Juni 2010

Von Stefan Höntzsch

Im Zuge verschiedener geologischer sowie geoökologischer Fragestellungen verschlug es 17 Studenten und Dozenten der TU Bergakademie Freiberg unter der Leitung von Prof. Dr. Richard Gloaguen in der Zeit vom 20.09. bis 11.10./18.10.2004 nach Äthiopien. Die dort verfolgten Arbeiten gingen vor allem auf die Aktivität des Afrikanischen Grabenbruchs zurück, in welchem sich auch die sogenannte “Wiege der Menschheit” befindet.
Die wissenschaftlichen Tätigkeiten konnten allerdings nicht von den beängstigenden Zuständen im Land am Horn von Afrika ablenken. (weiterlesen …)

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