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Mit ‘Indium’ getaggte Artikel

Lesetipp: Rohstoffmonopolist China – Deutschland in der Rohstoffklemme?

Sonntag, 15. August 2010

Auf wissen.de ist ein ausführlicher Artikel von Financial Times Deutschland erschienen, der sich mit der Rohstoffpolitik Chinas und ihrer Auswirkung auf die deutsche Industrie befasst. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die begehrten und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenkenden seltenen Metalle wie Indium, Germanium oder Lithium gelegt. Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie der TU Bergakademie Freiberg kommen zu Wort.

Linktipp: Wie steigende Recyclingraten die Preise für Sondermetalle in die Höhe katapultieren könnten

Donnerstag, 03. September 2009

Lars Fischer, Wissenschafts- und ab und zu auch Geoblogger, hat einen interessanten Artikel veröffentlicht. Er zeigt ein Paradoxon auf: Sondermetalle wie Indium oder Ruthenium sind im Bergbau immer nur Nebenprodukte der Haupterzförderung (z.B. von Blei und Zink). Durch die aus Gründen der Ressourcen- und Umweltschonung verständliche Erhöhung der Recyclingraten der Hauptmetalle, wird tendenziell aber die bergbauliche Fördermenge sinken – und damit auch die Produktion von Sondermetallen, die bisher nur mit technisch komplizierten und damit teuren Verfahren aus Handys, Computern & Co. in den Rohstoffkreislauf rückgeführt werden können. Da Bergbauunternehmen überwiegend mit den Haupterzen Gewinne machen, die Sondermetalle aber nur ein kleines, wenngleich lukratives Nebengeschäft sind, wird eine sinkende Förderrate durch steigende Recyclingaktivitäten vermutlich irgendwann auch einen Mangel an Sondermetallen nach sich ziehen. Entweder steigen die Sondermetallpreise dann so stark an, dass sich dafür ein eigenständiger Abbau lohnt (was nicht unwahrscheinlich ist) oder es werden Technologien entwickelt, größere Mengen der immer öfter in Alltagsprodukten Verwendung findenden Rohstoffe wiederzuverwerten.

Kurzum: ein lesenswerter Artikel!

Das Erzgebirge ist wieder in den Schlagzeilen – heute: Gold

Dienstag, 09. Juni 2009

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits Indium, Molybdän und Lithium aus dem Erzgebirge in den Schlagzeilen der regionalen und überregionalen Presse zu finden waren, kommt heute ein weiterer Rohstoff hinzu: Gold. Wieder einmal berichtet die Sächsische Zeitung über Dr. Thomas Seifert von der TU Bergakademie Freiberg, der bis zu 9 Gramm Gold pro Tonne Gestein in den Erzen Freibergs und einer Zinnlagerstätte im Erzgebirge nachgewiesen hat – natürlich nur in einigen Proben und bisher ohne zu generalisierende Aussagekraft für den Distrikt Freiberg oder gar das gesamte Erzgebirge, aber das kommt in den Meldungen, die mittlerweile in diversen Medien und auch in Blogs kursieren, nicht oder kaum zur Sprache. (weiterlesen …)

Offenbar "neues" Molybdän-Vorkommen im Erzgebirge entdeckt

Samstag, 25. April 2009

Nachdem vor einigen Wochen die “Entdeckung” großer Indium-Vorkommen im Erzgebirge durch die deutsche Pressewelt vermeldet wurde, kommt nun ein weiteres wirtschaftlich wichtiges Element hinzu: Molybdän. SZ-online berichtet heute von “Hinweise[n] auf eine größere Lagerstätte des wichtigen Metalls” im Erzgebirge, genauer gesagt bei Sadisdorf. (weiterlesen …)

Indium und eine drei Jahre alte Story

Montag, 12. Januar 2009

Die Sächsische Zeitung (SZ) berichtet heute, dass die Bergakademie Freiberg eines der weltgrößten Indiumvorkommen entdeckt hat. Zitiert wird Dr. Thomas Seifert, der Experte für erzgebirgische Erzlagerstätten ist und sich vor allem mit deren Assoziation zu Lamprophyren beschäftigt. (weiterlesen …)

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