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Mit ‘Niedersachsen’ getaggte Artikel

Bergbauinduzierte Schwermetallkontaminationen und Bodenplanung in der Harzregion

Samstag, 12. Juni 2010

Von Friedhart Knolle

Aufgrund der Geodiversität des Harzes hatte der Mineral- und Gesteinsabbau in diesem Mittelgebirge seit über 3000 Jahren eine große Bedeutung – Beispiele sind der Bergbau auf Kupferschiefer am Harzrand, die Erz- und Minerallagerstätten im inneren Harz, die Gips- und Dolomitsteinbrüche am Südharzrand und die Diabas-, Gabbro-, Riffkalk- und Grauwackesteinbrüche im Harzpaläozoikum. Diese Eingriffe hatten zunächst nur einen geringen Umfang, entwickelten aber im Laufe der Geschichte aufgrund der wachsenden technischen Möglichkeiten immer gravierendere Einwirkungen auf Natur und Landschaft. Nicht nur die Bergwerke, Metallhütten und Steinbrüche selbst, sondern auch ihre Folgewirkungen wie Abraum- und Schlackehalden, Flotationsteiche, Fichtenmonokulturen und nicht zuletzt die großflächige Schwermetallbelastung sind höchst problematische Folgewirkungen dieses Teiles der Harzer Nutzungsgeschichte – die Kehrseite der nicht im heutigen Sinne nachhaltig entstandenen Harzer Kulturlandschaft. (weiterlesen …)

Naturkundlich-geologische Erlebnispfade am Butterberg

Freitag, 11. Juni 2010

Von Friedhart Knolle

BUND-Kreisgruppe Goslar (Hrsg., 2007): Naturkundlich-geologische Erlebnispfade am Butterberg. – FEMO-Erlebnisführer 14, Goslar [Autoren: F. KNOLLE, A. SCHEEL, V. SCHADACH, R. SCHULZ & S. SEIFARTH]

Broschüre zum Download (2,8 MB)

Die Broschüre gibt auf 30 Seiten einen populärgeologischen Überblick des Butterberges bei Bad Harzburg, der mit seiner Härtlingsrippe aus steilstehenden Kalkstandsteinen der Sudmerberg-Formation des Mittleren Santon Teil der Nordharzrand-Aufrichtungszone ist und des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen ist. (weiterlesen …)

Der Harz, Alexander von Humboldt und die “Klassische Quadratmeile der Geologie”

Freitag, 11. Juni 2010

Von Friedhart Knolle

Der Harz hat stets wie kaum ein zweites deutsches Mittelgebirge das geologisch interessierte Publikum angezogen. Nicht umsonst gilt der nordwestliche Nordharzrand als die “Klassische Geologische Quadratmeile Deutschlands”, wenn auch in der Literatur hin und wieder andere Gebiete wie der Raum Osnabrück oder Teile Süddeutschlands ebenfalls als “Klassische Geologische Quadratmeilen” bezeichnet wurden.

“Es giebt in ganz Europa, vielleicht auf der ganzen Erde, kein Gebirge, welches auf so kleinem Raume eine so große Mannigfaltigkeit von Gesteinen aufweisen kann, wie der Harz”, urteilte A. v. Groddeck 1871 in der Einleitung zu seinem Abriss der Geognosie des Harzes (Zitat nach Behme 1903). (weiterlesen …)

Die deutsche Ost- und Nordseeküste aus geologischer Sicht

Freitag, 11. Juni 2010

Vorwort

Der vorliegende Bericht basiert auf einer 10-tägigen Exkursion, die an die deutsche Ost- und Nordseeküste führte. Unter besonderer Berücksichtigung der Geologie mit ihren Teilgebieten Geomorphologie und Geodynamik richtete sich dabei das Augenmerk auf das Werden und Vergehen der Küsten Deutschlands.

Ganz normal ist es, dass in 10 Tagen keinesfalls die komplette Küste, geschweige denn auch nur ein Bruchteil der geologisch wichtigen Standorte besichtigt und erkundet werden kann. Schon allein für die unglaublich vielfältige Insel Rügen reichen 10 Tage nicht aus. (weiterlesen …)

Geologie des Dörenbergs

Freitag, 11. Juni 2010

Von Horst Grebing

Die Geschichte über den Dörenberg und seine Geologie beginnt mit Bischof Benno II. (geb. 1021/22, gest. 27.07.1088): er selber soll am Dörenberg nach einem geeigneten Steinbruch für den Klosterbau im Jahre 1080 gesucht haben. Damit begann der Abbau von Sandsteinen – auch für zahlreiche weitere Bauten der Umgebung – im Dörenberg. So ließ z.B. auch Fürstbischof Philipp-Sigismund 1595 die Schloßmühle aus Sandsteinen des Dörenbergs erbauen. Abt Adolph Hane berichtet über den Klosterbau der Jahre 1750 – 1755: “Die hohen Berge daselbst gewähren uns reiche Steinbrüche, …” (weiterlesen …)

Das Rote Loch im Teutoburger Wald

Freitag, 11. Juni 2010

Von Horst Grebing

An der Bundesstrasse 51 (Osnabrücker Straße) in Bad Iburg (Teutoburger Wald), 375 m nordnordöstlich vom Gasthaus “Zum Dörenberg” (Inh.: H. Bäumker), befand sich früher eine sehr tiefe Schlucht – diese wurde bzw. wird als “Rotes Loch” bezeichnet. Auf die Namensgebung weist ein in unmittelbarer Nähe stehendes Schild hin, auf dem zu lesen ist, daß der Name darauf zurückzuführen ist, daß man wegen des Ausflusses von rotem Wasser hier Erz vermutete. (weiterlesen …)

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