Mit ‘Rohstoffe’ getaggte Artikel
Sonntag, 15. August 2010
Auf wissen.de ist ein ausführlicher Artikel von Financial Times Deutschland erschienen, der sich mit der Rohstoffpolitik Chinas und ihrer Auswirkung auf die deutsche Industrie befasst. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die begehrten und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenkenden seltenen Metalle wie Indium, Germanium oder Lithium gelegt. Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie der TU Bergakademie Freiberg kommen zu Wort.
Tags:BGR, China, Financial Times Deutschland, Germanium, Indium, Lithium, Rohstoffe, Rohstoffpolitik, seltene Metalle, TU Bergakademie Freiberg
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Die in Chemnitz erscheinende Freie Presse hat heute Nacht ein Interview mit dem Freiberger Tektoniker Prof. Dr. Lothar Ratschbacher veröffentlicht, der sich über die in den letzten Tagen wie eine Lawine durch die Medienlandschaft rauschenden Meldungen über riesige Bodenschatzfunde in Afghanistan äußert. Die Schlagzeile, die die Freie Presse daraus macht, lockt in der Unterzeile mit einer Behauptung Ratschbachers, die so im Interview nicht erkennbar ist und zudem einen falschen Eindruck erweckt:
Wissenschaftler: Bodenschätze in Afghanistan sind “Schnee von gestern”
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Tags:Afghanistan, Bodenschätze, Fernerkundung, Freie Presse, Geologen, Prof. Lothar Ratschbacher, Rohstoffe, Sowjetunion, USA
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Samstag, 12. Juni 2010
Geologischer Überblick (nach Pichler 1984)
Sizilien erstreckt sich über eine Fläche von 25.710 km2 (mit Nebeninseln) und hat 5 Mio. Einwohner (Meyers Lexikon Online). Die Hauptstadt ist Palermo. Geografisch unterteilt sich Sizilien in mehrere Gebiete (Abb. 1). An der westlichen Nordküste befinden sich die Berge um Trápani und Palermo, die zum Süden hin vom Castelvetrano-Becken und weiter östlich davon von den Sicani-Bergen abgelöst werden. Im nördlichen Zentrum Siziliens baut sich das Madonische Gebirge auf, dem im Süden Zentralsiziliens das Becken von Caltanissetta folgt (Zentralsizilianisches Becken). Weiter östlich schließen sich das Becken von Gela sowie nördlich davon die Ebene von Catania und der Ätna an. Nordwestlich des Ätna befindet sich das Nebrodische und nordöstlich das Peloritanische Gebirge. Der südöstlichste Zipfel von Sizilien wird von der Ibleischen Tafel eingenommen, die als Teil der Afrikanischen Platte gilt und durch die Comiso-Messina-Linie vom Rest Siziliens getrennt ist. (weiterlesen …)
Tags:Basalt, Bims, Geologie, Gips, Industrieminerale, Kali, Kalkstein, Rohstoffe, Salz, Sand, Schwefel, Sizilien, Vulkanismus
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Freitag, 04. Juni 2010
Wie sich hier und da herum gesprochen hat, habe ich mich in meiner Diplomarbeit mit einer Goldlagerstätte in den Klamath Mountains, USA, befasst. Das Thema beschäftigt mich weiter, allerdings in einem größeren regionalen Rahmen. Der Geologie-Guru der Klamath Mountains, der ehrwürdige Geologe William Porter Irwin, hat eine Komplettbibliographie zur Geologie und verwandter Wissenschaften zusammengestellt, die sich dieser Region seither gewidmet haben. Ohne viel Mehrwert und aus purem Interesse habe ich nun diese Bibliographie nach den Veröffentlichungsjahren der Publikationen durchforstet und zwei spannende Diagramme daraus erstellt. (weiterlesen …)
Tags:Albers, Foothills, Gold, Goldförderung, Goldpreis, Goldpreisentwicklung, Goldrausch, Irwin, Klamath Mountains, Lindgren, Literatur, Rohstoffe, Sierra Nevada, Statistik
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Donnerstag, 14. Januar 2010
Ich hatte bereits im Mai über eine an der TU Bergakademie Freiberg neu gegründete Forschungsinitiative berichtet, die sich ausgiebig dem Element Lithium widmen soll. Lithium ist im Gegensatz zu seinen vergleichsweise wenigen gewinnbaren Vorkommen ein über die Maßen begehrter Rohstoff. Nicht nur Flachbildschirme sind auf ihn angewiesen, sondern mehr und mehr die Batterie-Industrie, die in Lithium den Schlüssel zur Elektroautozukunft sieht. Heute nun gab die TU Bergakademie Freiberg eine Pressekonferenz zum Thema. (weiterlesen …)
Tags:Bodenschätze, Erzgebirge, Lithium, Ressourcen, Rohstoffe, TU Bergakademie Freiberg, Universität, Zinnwald
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Donnerstag, 03. September 2009
Lars Fischer, Wissenschafts- und ab und zu auch Geoblogger, hat einen interessanten Artikel veröffentlicht. Er zeigt ein Paradoxon auf: Sondermetalle wie Indium oder Ruthenium sind im Bergbau immer nur Nebenprodukte der Haupterzförderung (z.B. von Blei und Zink). Durch die aus Gründen der Ressourcen- und Umweltschonung verständliche Erhöhung der Recyclingraten der Hauptmetalle, wird tendenziell aber die bergbauliche Fördermenge sinken – und damit auch die Produktion von Sondermetallen, die bisher nur mit technisch komplizierten und damit teuren Verfahren aus Handys, Computern & Co. in den Rohstoffkreislauf rückgeführt werden können. Da Bergbauunternehmen überwiegend mit den Haupterzen Gewinne machen, die Sondermetalle aber nur ein kleines, wenngleich lukratives Nebengeschäft sind, wird eine sinkende Förderrate durch steigende Recyclingaktivitäten vermutlich irgendwann auch einen Mangel an Sondermetallen nach sich ziehen. Entweder steigen die Sondermetallpreise dann so stark an, dass sich dafür ein eigenständiger Abbau lohnt (was nicht unwahrscheinlich ist) oder es werden Technologien entwickelt, größere Mengen der immer öfter in Alltagsprodukten Verwendung findenden Rohstoffe wiederzuverwerten.
Kurzum: ein lesenswerter Artikel!
Tags:Erze, Indium, Lars Fischer, Metalle, Recycling, Ressourcen, Rohstoffe, Rohstoffkreislauf, Ruthenium, Sondermetalle, Umweltschutz
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